VergrÖsserungsansicht: Fassade nach dem Umbau
Fassade nach dem Umbau

VergrÖsserungsansicht: Fassade vor dem Umbau
Fassade vor dem Umbau

VergrÖsserungsansicht: Zuschauerraum nach dem Umbau
Zuschauerraum nach dem Umbau

VergrÖsserungsansicht: Zuschauerraum vor dem Umbau
Zuschauerraum vor dem Umbau

VergrÖsserungsansicht: Neu geschaffener Foyerbereich
Neu geschaffener Foyerbereich

VergrÖsserungsansicht: Blick in den Zuschauerraum
Blick in den Zuschauerraum

VergrÖsserungsansicht: Zuschauerraum, neue Wandvertäfelung und -bespannung
Zuschauerraum, neue Wandvertäfelung und -bespannung

VergrÖsserungsansicht: Unter der Galerie
Unter der Galerie

VergrÖsserungsansicht: Zuschauerraum
Zuschauerraum

Junges Theater Bonn
Umbau Juli bis September 2016

Das 1969 gegründete Junges Theater Bonn ist seit Jahren das meistbesuchte Kinder- und Jugendtheater der Bundesrepublik. Das dafür genutzte ehemalige Rheingold-Kino in Bonn-Beuel mit 400 Sitzplätzen bedurfte längst einer umfassenden Überholung, um dieser Bedeutung gerecht zu werden – innen durch gestalterische Verfeinerungen und technische Aufrüstungen, außen durch eine repräsentative Fassade als „Akteur“ am Marktplatz.

Der Zuschauerraum erhielt eine Gliederung durch Schmuckpfeiler aus Mahagoniplatten und Wandbespannungen aus einem englischen Spezialgewebe, das an Seide erinnert, jedoch Brandschutz- und Akustikanforderungen berücksichtigt. Der Raum wurde komplett neu ausgeleuchtet mit bauzeit-typischen Wandlampen. Die schlichte Holzdecke erhielt eine ornamentale Bemalung. Fast nebenbei entstand ein zusätzliches Foyer mit einer Bar im Erdgeschoss.

Für die Überarbeitung der Fassade standen lediglich rund 30.000 Euro zur Verfügung. Dafür hat diese eine neue Stuckfassung erhalten, einen neuen Anstrich, eine überarbeitete Sockelzone sowie einen neuen Schriftzug und Beleuchtung.

Der Saal verfügt nun endlich über eine Klimaanlage, die Rettungswege wurden erweitert und eine flächendeckende Brandmeldeanlage eingebaut. Auf eine charmante Eigenschaft des Hauses musste reagiert werden: da die Foyers sowohl oben wie unten mit Cafés bestückt sind und dadurch den Rettungsweg beeinträchtigen könnten, wurde hier eine Sprinkleranlage eingebaut.

Für sämtliche Maßnahmen stand nur ein sehr beschränktes Budget von 750.000 Euro zur Verfügung, das aufgrund sorgfältiger Planung und Kostensteuerung und nicht zuletzt der Auswahl engagierter Firmen sogar unterschritten werden konnte. Die vorgesehene Bauzeit von 11 Wochen wurde auf den Tag genau eingehalten und das Theater am 2.10.2016 eröffnet.

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