VergrÖsserungsansicht: Zuschauerraum_2
Zuschauerraum 1

VergrÖsserungsansicht: Zuschauerraum 5
Blick von der Galerie

VergrÖsserungsansicht: Brüstung der Galerie
Brüstung der Galerie

VergrÖsserungsansicht: Zuschauerraum_6
Zuschauerraum

VergrÖsserungsansicht: Arbeitsmodell 3
Arbeitsmodell: Blick in Richtung Bühne mit neuer Proszeniumsbemalung (Barbara Thiess)

VergrÖsserungsansicht: Zustand vor Umbaubeginn
Zustand vor Umbaubeginn

VergrÖsserungsansicht: Historische Aufnahme 2 (ca. 1910)
Historische Aufnahme 2 (ca. 1910)

VergrÖsserungsansicht: Zuschauerraum_3

VergrÖsserungsansicht: Zuschauerraum_4

Modernisierung des ältesten Theaters der Stadt

"Volksbühne am Rudolfplatz" in Köln
Umbauplanung seit 2010, Ausführung Sommer 2015

Proszeniumsbemalung: Barbara Thiess

In Köln haben die alten Theater den Krieg nicht überstanden. Überlebt hat nur das Millowitsch-Theater, das allerdings ursprünglich als Ballsaal konzipiert war, später Kino wurde und 1936 von der „Millowitsch-Dynastie“ übernommen und in mehreren Schritten zu einem Theater umgeformt wurde.

Die von der Eigentümerin Freie Volksbühne Köln e. V. gewünschte konzeptionelle Erweiterung zu einem allgemeinen Volkstheater führte zu unserer Beauftragung 2010 - zunächst mit einer Machbarkeitsstudie und dann mit Planung und Ausführung in 3 Bauabschnitten.

Nach dem 1. Bauabschnitt 2014 mit Gastronomie und Keller wurde die Ertüchtigung des Zuschauerraums innerhalb der 11-wöchigen Sommerpause durchgeführt. Das denkmalgeschützte und traditionsbehaftete Haus erforderte eine sensible Herangehensweise. Mithilfe eines Innenraummodells im Maßstab 1:25 haben wir versucht, verschiedene Farbfassungen und Beleuchtungsszenarien zu simulieren.

Für die Bemalung der 10 x 3 Meter großen Proszeniumsfläche über dem Bühnenportal erhielt Barbara Thiess den Auftrag. Eine "Theatergesellschaft" im Maßstab 1:1 ergänzt die vorhandene dreiseitige Galerie um eine gemalte vierte.

Überarbeitet wurde auch die Technik: szenisches Licht, Audio, Klimaanlage wurden an aktuelle Standards angepasst, die Möglichkeiten der Inszenierung erweitert und schließlich auch ein barrierefreier Zugang hergestellt. Die Bühne erhielt einen Lastenaufzug.

Der Umbau wurde wie geplant nach rund 11 Wochen und damit unmittelbar vor der Eröffnung fertiggestellt. Die Kostenprognose wurde exakt eingehalten.

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